Rathaus Fahrenzhausen
Die Bayerische Versorgungskammer plant ihre knapp 1.500 Wohnungen umfassende Wohnsiedlung in Fürstenried-West aus den 60er- und 70er-Jahren nachzuverdichten und damit in München neuen, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Wesentliche Ziele sind bauliche Ergänzungen der vorhandenen Gebäudestruktur durch Aufstockungen und Neubauten unter Berücksichtigung des städtebaulichen Gesamtkonzepts und der gebietstypischen Gebäudestruktur. Das städtebauliche Konzept basiert auf dem Leitbild der punktuellen und flächenschonenden Gebietsergänzung, der behutsamen Ergänzung der vorhandenen Freiraumqualitäten und der Qualifizierung des Straßenraums. Die Höhenentwicklung der Baukörper orientiert sich weitgehend am Bestand und steigt zu den Rändern des Planungsumgriffs hin an. Die vier Hochpunkte entlang der Forst-Kasten-Allee markieren mit 12 bis 18 Geschossen den nördlichen Abschluss des Quartiers zum Landschaftsschutzgebiet „Waldfriedhof“ Das Gebäude ist als Hybridkonstruktion konzipiert. Die Fassade wird als Holztafelkonstruktion mit vorgehängten, vertikaler Aluminiumtrapezblechelementen ausgeführt. Die Stahlbetonbalkone erhalten eine Verkleidung aus Trapezlochblech.
Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss des Hochhauses F-T1 befindet sich eine Kindertagesstätte. In den darüber liegenden Geschossen befinden sich Wohnungen. Im 16. Geschoss ist ein Gemeinschaftsbereich mit Dachterasse geplant. Das Gebäude F-Q5 verfügt über sieben oberirdische Geschosse, im Erdgeschoss befindet sich eine Arztpraxis sowie eine Wohnung, in den Obergeschoss sind ebenfalls Wohnungen geplant. Beide Gebäude verbindet ein gemeinsames Untergeschoss mit einer großen Tiefgarage die rund 230 Fahrrad- und 82 Kfz-Stellplätzen beherbergt.
Bauherr: Bayerische Versorgungskammer
AG: W. Markgraf GmbH & Co KG Bauunternehmung
Baubeginn: Februar 2026
F-T1
BGF: Wohnen 10.248 m²
BGF: Krippe 1.807 m²
F-Q5
BGF: 4.405 m²
TG
BGF: 1.525 m²
©Visualisierung: H4a
Entwurfsverfasser: h4a Architekten
Rathaus Fahrenzhausen
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