• Das bestehende achtgeschossige Bürogebäude im Euro- Industriepark
    in München wurde zu einer Familien- und behindertenfreundlichen Erstunterkunft für Asylsuchende (600 Personen) umgebaut. Das Gebäude wurde ca. 1968 als Stahlbetonskelettbau mit Unterzügen und einem Achsraster der Stahlbetonstützen von 6,0 x 9,50 mtr. errichtet. Es existieren zwei massive Treppenhäuser und zwei Aufzugsanlagen. Die bestehende Brandmeldezentrale ist gemäß den Nutzungseinheiten erweitert worden.

    Die umlaufenden Fensterbänder ermöglichten eine nahezu freie Raumaufteilung. Es wurden 1- Zimmer bis 5 Zimmerapartements mit unterschiedlicher Belegungsoptionen geplant. Großzügige Waschgelegenheiten mit Duschen und neuen WC- Anlagen mit einer neuen Lüftungsanlage sind an zentraler Stelle eingefügt worden. Ebenso wurden je Gebäudehälfte jeweils eine große Gemeinschaftsküche vorgesehen. Angrenzend befinden sich eine große Waschküche und ein Trocknerraum. Im 7. Obergeschoß sind Räume für den ärztlichen Dienst und Therapieräume mit Dachterrassen vorgesehen.

    Im Erdgeschoß entstand ein großer Speisesaal für bis zu 200 Personen mit einer separaten Küche und einem Ausgabebereich. Der Speisesaal wird auch als zentraler Veranstaltungs- und Aufenthaltsbereich genutzt. Großzügige Außenbereiche mit Spielflächen für Kleinkinder und Jugendliche sowie eine Rasenfläche ergänzen das Wohnheim.

    Erstunterkunft für Asylbewerber Lotte-Branz-Straße 2 München

    Umbau und Sanierung

    Auftraggeber: Amicitia Erste Immobilien GmbH & Co. KG
    Mieter: Regierung von Oberbayern
    Projektsteuerung: Masterplan Gmbh
    BGF: ca. 6.700 m²
    Kosten : ca. 2.5 Mio €
    Zeitraum : 2014-2015

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