• Das Gebäude des Münchner Architekten Hans Maurer war bei seiner Fertigstellung 1963, mit 23 Stockwerken und einer Höhe von 75 m, das höchste Bürohochhaus der Stadt. Aufgrund seiner überregionalen Bedeutung und der damalig neuen Fassadenkonstruktion (vorgehängte Aluminiumfassade) steht es unter Denkmalschutz. Die Herausforderung bestand darin, neben Maßnahmen bezüglich Haustechnik, Brandschutz und Fassadenkonstruktion, eine generell neue Nutzungskonzeption zu erarbeiten. Das Konzept befasst sich nicht nur mit dem Hochhaus, sondern auch mit der Verkehrserschließung und der umgebenden Infrastruktur. Zukünftig werden im Hochhaus bis zu 1800 Arbeitsplätze entstehen. Diese Tatsache erfordert grundsätzliche Überlegungen. Ein viergeschossiges Parkhaus (zwei unterirdisch) mit einem darüber liegenden Casino mit großer Südterrasse, Wellness- und Spabereich wird vorgeschlagen. Eine filigrane Glasbrücke verbindet das Hauptgebäude mit dem Casino, das auch separat betrieben werden kann. In den Ebenen eins und zwei werden größere Konferenzbereiche und Besprechungsräume geschaffen. Diese Einheiten stehen für das gesamte Gebäude zur Verfügung und können von verschiedenen Nutzern gebucht werden. Im 20. Geschoss entsteht ein „Skycafé” das sich über zwei Ebenen erstreckt und raumhoch verglast ist. Es bietet seinen Besuchern viel Licht und Atmosphäre und kann unabhängig vom Bürobetreib genutzt werden.

    Siemens Hochhaus München

    Geladener Architektenwettbewerb

    Auftraggeber: Hubert Haupt Immobilien, München
    BGF: 35.000 m²
    Realisierung: 2007

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