Wettbewerbserfolge
  • Durch die Komposition von Bestands- und Neubauteil wird eine zusammengehörige Baumasse erzeugt, wobei sich der neue Baukörper in das historische Ensemble einfügt und gleichzeitig als zeitgemäßes architektonisches Gebilde abhebt.


    Der Entwurf wird stark vom Kontext geprägt und basiert auf der Idee, einzelne Glaskuben, diese jedoch optisch losgelöst von den Bestandsmauern, innerhalb der Ruine zu positionieren. Die Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau wird somit im Innenraum erlebbar. Der Kubus setzt sich vom Bestand deutlich ab, steht aber nicht im Kontrast zum gebauten Umfeld.
    Von außen präsentiert sich der eingefügte Neubauteil als leuchtender Kubus, welcher sich durch seine klare Formensprache und homogene Fassadengestaltung als klar ablesbare Ergänzung in den Bestand einfügt. Im südöstlichen Bereich der Ruine ragt dieser nur geringfügig im Vergleich zur historischen Dachausbildung über die Mauerkronen. Dadurch wird die Erweiterung auch von dieser Seite aus erlebbar, tritt aber nicht in Konkurrenz mit der Dimension der eigentlichen Attraktion, dem Schiefen Turm.
    Das historische Mauerwerk ist durch die Ausgestaltung der neuen Räumlichkeiten als Glasgebilde von überall sichtbar.


    Der Schiefe Turm, als touristischer Anziehungspunkt, bleibt als solitärer freistehender Körper bestehen. Er wird außerdem bis zum Bereich der Schallfenster mit einer neuen Treppe ausgestattet.
    Das Entwurfskonzept zur Ausformung der gestalterischen und funktionalen Aufwertung des Umfeldes der Oberkirche zeichnet einen städtebaulichen Baustein, der sich ausgewogen in den Kontext des Ortes einfügt.

    Schiefer Tum Bad Frankenhausen

    Nichtoffener
    Realisierungswettbewerb

    Auftraggeber: Stadt
    Bad Frankenhausen
    BGF: ca. 500 m2

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10