• Der Entwurf bezieht sich auf das traditionelle Gestaltungsmotiv des Wiener Tores und der Hofarchitektur. Die beiden Elemente Innen und Außen bestimmen die Herangehensweise an die Aufgabe. Im Herzen des Komplexes befinden sich große Innenhöfe, die von einer geschlossenen Bebauung umgeben sind. Ein großes Tor öffnet den Blick in die „andere Welt“. In eine Welt mit vielfältigen Anforderungen, Funktionen und dem temporären „Wohnraum“ für den Patienten. Dem großen Garten im Süden sind im Gebäude Bereiche des Aufenthalts und der Kommunikation in Form von mehrgeschossigen Wintergärten und Loggien zugewandt. Große Aufenthaltsqualität und Erholung bietet den Patienten ein zweigeschossiger Klimagarten, der im Winter als Wintergarten und im Sommer als Klimapuffer genutzt wird. Die Grundrissgestaltung ermöglicht klare Erschließungswege sowie gut vernetzte Abteilungen und soll den interdisziplinären Gedanken fördern. Im Gebäudekomplex untergebracht ist eine Notfallstation mit direktem Aufzug zum Hubschrauberlandeplatz. Der OP- Kern ist von der Intensivpflege, der Tagesklinik, der Pathologie und der Entbindungsstation umgeben. Die Bettenhäuser haben jeweils direkte Zugänge zu den jeweiligen Funktionsbereichen. Weitere Einrichtungen sind das Mutter-Kind-Zentrum, die Physiotherapie und eine psychiatrische Klinik.

    Klinikum Wien Nord

    Architektenwettbewerb

    Auslober: Stadt Wien

    BGF : 147.000 m²

    Wettbewerbsjahr: 2008

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