• Konzentration, Orientierung, Kommunikation und klare Zuordnungen sind wichtige Parameter für den heutigen zeitgemäßen Schulbau, sowie der Bezug zum Außenraum, Sonneneinstrahlung und eine offene Atmosphäre. Geistige und kreative Leistungen und der prägende Lebensraum Schule bedingen ein differenziert gestaltetes Umfeld.

    Ziel ist es, sowohl eine Synergie mit der Nachbarschule und Turnhalle herzustellen, als auch einen eigenständigen Baukörper zu schaffen.

    Durch den mäanderförmigen Baukörper bilden sich zwei Plätze, zum einen ein „Kommunikationshof" als Verbindung zur HAK/PTK, an dem sich der Eingang zur Turnhalle anschließt, zum anderen ein intimerer, nach Osten gerichteter Pausenhof für das BORG. Von diesen beiden Plätzen ist der direkte Zugang in das Gebäude möglich.

    Das Dach entwickelt sich von 11 m - 15 m hin zur Außensportfläche. In der Fassade wird das Motiv der Schrägen aufgegriffen. Durch die teils durchlaufenden Fensterbänder wird der Verlauf des Baukörpers betont. Die schräg verlaufenden Brüstungen spielen ebenfalls mit diesem Motiv. Jede Gebäudeseite hat einen individuellen Neigungswinkel.

    Die Schrägen des Mäanders werden in der Ausformung des Daches übernommen und weiterentwickelt. Das Material der Fassade zieht sich über die geneigten Dachflächen, somit entsteht ein einheitlicher Gesamteindruck.

    Gymnasium Oberndorf

    Offener einstufiger

    Realisierungswettbewerb

    Ankauf

    Auslober: Stadtgemeinde Oberndorf
    BGF: ca. 8.320 m²

    Kosten: ca. 7.0 Mio. Euro
    Wettbewerbsjahr: 2015

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